UT Kiel - KMTV 3:2 (0:2)

November 28th, 2011

DERBYSIEG DERBYSIEG

 

Dem heutigen Gegner sollte beim ersten Aufeinandertreffen in einem Punktspiel gezeigt werden, wer Herr in der “Festung Westring” ist. Doch zu beginn der Partie legte sich die Euphorie bei mir etwas, als ich noch nicht einmal 10 UT Anhänger an der Seitenlinie verzeichnen konnte. Und das bei diesem so Prestigeträchtigen Derby.

Die Spieler schien das zumindest wenig zu interessieren. Schon nach 10 Minuten konnte der erste Höhepunkt gesetzt werden. Ein Paß aus dem Mittelfeld zu dem gestarteten Bludau, dieser nutzte routiniert das Einsteigen seines Gegenspielers, und hob mit leichtigkeit, im Bereich der Strafraumgrenze,  ab.  Der anschließende Strafstoß wurde vom Sturmtank Habeck leider vergeben. Dieser war zwar nicht so schlecht ausgeführt, trotzdem verlor “Edelfan” G.T. ungewohnt für Ihn, seine Fassung.

Doch das war für die Hausherren kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Die Männer in gelb agierten weiterhin offensiv und kamen mitte der ersten Hälfte zu einem weiteren Hochkaräter. Frei, vor dem fast leeren Tor, vergab dann jedoch Mehrländer. Ein Kopfschütteln ging durch die langsam zunehmenden UT Fans. Anschließend bewahrheiteten sich einmal mehr gewisse Fussballweisheiten und der Gast aus dem Turnverein kam per Konter, mit dem ersten Torschuß zur 0:1 Führung. Die Katastrophe nahm gegen Ender der ersten Halbzeit seinen Lauf, als eine Hereingabe der Gäste beim unbedrängten Finn landete. Der verunglückte Kopfball senkte sich ins eigene Tor und Kramer, der heute seiner Form hinterher hinkte, war zum zweiten Mal geschlagen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte krochen nun auch die Schlachtenbummler von UT aus Ihren Löchern und die Bande füllte sich. Eventuell motiviert davon, zwang UT dem Gast wieder das Spiel auf und präsentierte sich mit Kampfgeist und einer gesunden Härte. Angriff auf Angriff rollte nun auf KMTV zu. Doch auch ein regelrechter Pfostenkracher von Habeck, in Gerd Müller Manier, ließ den Torerfolg weiter auf sich warten. Doch der Erfolg sollte heute eingewechselt werden. Mit Konsti kam der Knotenplatzer zur rechten Zeit auf den Platz. Von Dodo schön frei gespielt, verarbeitete Konsti den Ball mit “vollem Körpereinsatz” und schob zum überfälligen Anschlußtreffer ein. Nun strotzte UT vor Selbstvertrauen und wollte unbedingt den Ausgleich. Nur 5 Minuten später, war es dann endlich Johan Habeck, der seine gute Leistung belohnen konnte. 2:2 Ausgleich!!! Nun brachen alle Dämme und die Werbebande musste einiges aushalten. Von der Stimmung angesteckt, kamen sogar immer mehr Zuschauer des Rugbyspiels zu uns rüber und sahen auch weiterhin nur UT spielen. Nach einem weiteren Treffer lagen sich schon alle in den Armen, doch zu früh gefreut, Abseits entschied der Schiedsrichter. Als man schon dachte, die Stimmung kann gar nicht mehr besser werden, holte Maik Haberlag zum finalen Schlag aus. Ein weiter Ball richtung Gästetor tippte auf, und der zögernde Keeper, konnte per Kopf überlupft werden. Nun bebte die Festung in Ihren Grundmauern. Inspiriert vom feinen Spiel wollte der Schiri wohl gar nicht mehr abpfeifen und überzog um Längen. So dass KKMTV noch zur letzten Möglichkeit kam. Heiles Durcheinander im UT Strafraum und ein Schuß aufs Tor. Doch jetzt war die Stunde von Kramer gekommen, der seine Fehler ausbügelte und den Sieg fest hielt. 3:2 in einem packenden und spannenden Derby für die Teutonen, die sogar das Vereinsheim in Grund und Boden sangen…TEUTONIA…TEUTONIA…UNION TEUTONIA

MTV Dänischenhagen - UT Kiel 1:1 (0:0)

November 21st, 2011

Die Hitchcock Kulisse

 

Was für ein ungemütliches Schmuddelwetter in Dänischenhagen auf einen wartete, konnte man in Kiel bei schönstem Herbstwetter gar nicht erahnen. Eine nasskalte Nebelwand trübte die Sicht, so das man manches mal die Mannschaften gar nicht auseinander halten konnte. Hitchcock hätte hier durchaus den einen oder anderen Thriller drehen können. Aufgrund der Wetterlage wurde das Spiel dennoch mit 15 minütiger Verspätung angepfiffen. In Durchgang eins neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken. Die beiden Höhepunkte konnte aber bis zur Pause der Gastgeber setzen. Ein Aluminiumtreffer nach guten 15 Minuten und ein katastrophal verwerteter Kopfball lies die Gäste aus Kiel tief durchatmen. Nach dem Seitenwechsel geschah zunächst auch nicht viel, bis UT einmal mehr dem Gegner einen Eckstoß schenkte. Der Ball segelte lasch in den Strafraum und unser Keeper irgendwie unterdurch. Der Ball tippte sogar noch im Fünfer auf und prallte erneut an den langen Pfosten. Doch dieses mal stand der Gegner zum abstauben bereit. Doch die Teutonen wurden dadurch scheinbar wach gerüttelt, investierten mehr und kamen somit auch zu mehreren, aussichtsreichen, Chancen. Doch erst um die 70. Spielminute gelang Haberlag der verdiente Ausgleichtreffer. Die Gäste hatten sich nun ein kleines Übergewicht herausgespielt, doch auch Dänischenhagen kam zu Torgelegenheiten, die Jan sicher vereitelte. In der Schlußphase wäre vielleicht noch ein Treffer mehr drin gewesen, doch es blieb beim zweiten Unentschieden in Folge.

TuS H Mettenhof - VfB UT Kiel 3:2 (1:1)

November 8th, 2011

Das Spiel ohne Torhüter

 

Zwanzig Minuten lang beherrschte der Gast vom Westring das Geschehen. Optisch nicht immer souverän, was aber zum Teil an den Platzverhältnissen lag. Jedoch hegte man bis dahin keinen Zweifel daran, heute einen Dreier einzufahren. Doch dann erlitt UT einen herben Rückschlag. Nachdem das Mittelfeld gepennt hatte, konnte der Gegner den Ball steil durchstecken. Zwar lief Keeper Kramer dem Ball entgegen, doch sein zuvor kurzes Zögern sollte sich nun rächen. Er kam einen halben Schritt zu spät und brachte den Gegner zu Fall. Normalerweise hätte eine gelbe Karte für dieses alltägliche Foulspiel ausgereicht, doch leider wurde eine klare Torchance vereitelt und somit Rot.

Nun erklärte sich der eingewechselte Löhner bereit das Torwarttrikot über zu streifen. Vielen Dank zunächst dafür…

Die nächsten 10 Minuten konnten relativ gut über die Bühne gebracht werden und auch der Ersatzkeeper entschärfte 2 Situationen, wenn auch etwas unkonventionell. Doch in der 31. Minute ging der Gastgeber nach flacher Hereingabe von rechts verdient in Führung. In der Folge war UT weiter unsortiert und die Fehlpassquote sowie Stockfehler nahmen zu.  Doch nach 43. Spielminuten entschied der Schiedsrichter auf Freistoß in der Nähe der Mittellinie. Hervorzuheben ist hieran, das der Schiri zunächst den Vorteil laufen ließ und nach Ballverlust auf Freistoß entschied. Wirklich eine vorbildliche Leistung! Johan Habeck schnappte sich, wie schon bei Süd, den Ball. Dieser wurde immer länger und offenbarte, dass auch der Gastgeber ohne einen richtigen Torwart aufspielte.

Im zweiten Durchgang schlug dann aber die Mettenhofer “Fortuna” zu. Ein Fernschuß aus gut 30 Metern ging direkt auf den Mann, doch der Ball glitt dem armen Kerl durch die Arme und es stand 2:1. Nur 5 Minuten später knallte Löhner den Versuch eines hohen Abschlags an den Hinterkopf seines Liberos. Der Ball ging quer durch den Strafraum, Löhner setze nach und der Unparteiische entschied auf Strafstoß. 3:1 für Mettenhof und ich glaube spätestens jetzt wäre Seb am liebsten heute nicht aufgestanden. Aber mach dir nix draus…

UT warf nun alles nach vorne und drängte den Gegner in die eigene Hälfte. Chance um Chance enstand nun, doch die Pille wollte einfach nicht rein. Erst in der 90. Minute gelang der Anschlußtreffer, doch es war zu spät. Danach wurde noch eine weitere Chance vergeben, dann war Abpfiff. Dieses Spiel sollte schnellstmöglich vergessen werden, bleibt aber leider mit den Slapstickeinlagen noch ein paar Tage im Gedächtnis hängen.

 

UT TWEE - SV Ellerbek II 2:2 (0:0)

November 6th, 2011

gerechte Punkteteilung

 

Wer hätte das vor dem Spiel wirklich gedacht? UT TWEE holt einen Punkt gegen die Mitarbeiter-Reserve der Müllverbrennung Kiel, oder besser unter dem Namen SV Ellerbek bekannt. Nach dem tragischen Punkteverlust in der Vorwoche zeigte eine vermeintlich geschwächte UT Reserve wirklich Moral und begegnete dem Tabellenführer über weite Strecken auf Augenhöhe. Nachdem in der torlosen ersten Spielhälfte nicht viel Aufregendes passierte hoffte man schon auf einen Punktgewinn und das sich beide Mannschaften weiterhin neutralisierten. Doch der Schiedsrichter wollte heute nicht Tatenlos nach Hause gehen und verteilte im zweiten Abschnitt fleißig gelbe Karten und verhalf den Gästen unverhofft zum Führungstreffer. Nach einer Ecke, köpfte der Gegner den Ball an den Innenpfosten, von da aus sprang er, eigentlich für alle Beteilgten deutlich zu sehen, mindestens auf die imaginäre Torlinie, sogar eher deutlich ins Feld zurück. Keine Prosteste seitens der Ellerbeker. Trotzdem ertönte ein Pfiff und der Schiri entschied vehement auf Tor. Harter Tobak!!!

Doch davon ließ sich UT kaum beeindrucken und zog das Tempo an. Nach 62 Minuten gelang der verdiente Ausgleich und der Gastgeber legte nach. Die Gäste nun zunehmend in Bedrängnis, kassierten sogar noch einen weiteren Gegentreffer, den der eingewechselte Weißenfels erzielte. Man hoffte schon auf ein Wunder, doch das Wunder war eher, das Ellerbek in den Schlußminuten noch einmal alles nach vorne warf. Kurz vor dem Abpfiff bekam die UTer Defensive den Ball nicht aus dem Strafraum befördert und so endete die Reise des Balles im Kasten. Schade… Aufrund der zweiten Halbzeit wäre ein Sieg sogar nicht unverdient gewesen, aber nach 90 Minuten muß man sagen das die Punkteteilung wohl auch als gerecht angesehen werden kann.

TSV Klausdorf II - UT TWEE 3:1 (0:0)

Oktober 31st, 2011

Fußballgott ist kein Kieler!!!

 

UT TWEE startete unbekümmert in die Partie. Auch der Tabellenunterschied flößte den Gästen keinen Respekt ein und man spielte munter nach vorne. Allerdings erwischte Klausdorf zunächst einen besseren Start, als der Ball nach einer Ecke in den 5 Meterraum segelte und “Flutschi” mit einer Blitzreaktion, ein Debakel verhinderte. Völlig unbeeindruckt legte nun UT nach. In der 3. Spielminute ging erneut ein Raunen und Tröten durch die Anhänger der Gäste, als der importierte Ostberliner, Damian das Spielgerät an den Pfosten setzte. Von den Zuschauern, allen voran, Dauertröter Dodo, wurden die Gäste immer wieder nach vorne GEPEITSCHT und das Spiel kippte immer mehr zu Gunsten der Gäste. Doch auch die Gastgeber hatten einen sicheren Rückhalt im Kasten stehen, so dass mehrere Chancen in nicht zählbares umgemünzt werden konnten. Mit einem 0:0 ging es in die Pause und man war entschlossen mindesten einen Treffer zu erzielen. Dieses sah zunächst auch ganz gut aus, denn ungewohnt für UT Mannschaften, agierte man unverändert in Hälfte Zwei weiter. Die Klausdorfer, nun immer mehr von der Überlegenheit der Gäste und der Lautstärke der Schlachtenbummler, die sogar nach einer weiteren guten Chance das UT Lied anstimmten, völlig genervt. Um die 60. Minute herum erschallten dann alle Hörner von UT in voller Lautstärke. Spätestens jetzt war klar, das die Immobilienpreise rund um den Sportplatz herum, ins Bodenlose zu sinken drohen. Nach einer Attacke im Strafraum hieß es Strafstoß. Nach kurzem Hin und Her fasste sich “Smoer” ein Herz und versiebte diese lukrative Gelegenheit. Doch nur Minuten später, prophezeite “Das Orakel” Mehrli Mehrländer: “Keine Sorge Jungs, den schenken wir heute noch einen ein.”

Gesagt…getan. Nach schönem Anspiel in den Strafraum erzielte Damian das hochverdiente 0:1. Jetzt brachen alle Dämme!!!! Damian auf dem Weg zur Außenlinie und eine sich mit ihm bildende Menschentraube aus 20 Leuten feierten diesen Treffer lautstark, wie sie die Kreisklasse B noch nie gesehen hat.

So werden Heldenlieder geschrieben…wenn jetzt Schluß gewesen wäre…

Doch es sollte anders kommen. Ein seltener Angriff der Klausdorfer, wurde von “Smoer” im 16er Regelkonform gestoppt. Doch der Schiri sah dieses anders und brachte die Gastgeber mit einem Strafstoß zurück ins Spiel. Nun hieß es 1:1 und “Smoer” wurde somit zum tragischen Helden.

Es kam allerdings noch schlimmer. Eine hohe Hereingabe von rechts, ein Kopfballduell und der Ball senkte sich, unhaltbar vom Kopf einer unserer Verteidiger, ins lange Eck. Jetzt war die Luft raus! Zwar mobilisierte man noch einmal alle Kräfte, doch ein weiterer Elfmeter bedeutete den Todesstoß.

UT Hatte an diesem Tag (fast) Alles. Guten Fußball, super Stimmung auf den Rängen, einen Helden und einen tragischen Helden. ja sogar das Ergebnis mit 0:4 Tröten steht in der UT Statistik. Doch der Fußballgott fühlte sich wohl in seiner dörflichen Ruhe gestört und überschüttete Klausdorf mit allem Glück was man so pro Saison haben kann.

Auf ein Neues im Rückspiel in der “Festung Westring” mit noch mehr Tröten :-)

 

UT Kiel - NDTSV Holsatia Kiel 0:1 (0:0)

Oktober 30th, 2011

Mittelfeldgeplänkel

 

Nach dem Hinspielergebnis von 5:2 auswärts war man guter Dinge auch in der “Festung Westring” die Punkte einfahren zu können. Doch das Hinspiel sollte trügen und Holsatia zeigte zumindest vom Einsatzwillen her, warum sie in der Tabelle weiter oben stehen. Für unsere Männer in gelb war heute einfach kein Durchkommen. Was zum einen daran lag, dass die Holsaten hinten sicher drin standen, zum anderen aber auch an der erschreckend schwachen Offensivleistung der Teutonen. Die Fehlpassquote alleine reichte heute für mehrere Spiele. Ausnahmen gab es heute nur ganz wenige Spieler die sich mit großem Einsatz gegen ein schwaches Spiel stemmten, aber auch diesen gelang leider nur wenig. Auch wenn es für die Akteure vielleicht hart klingt und diese es ggf. etwas anders empfunden haben sollten. Dieses Spiel war für die Zuschauer wirklich eine Zumutung. Ein Unentschieden wäre durchaus gerecht, aber ein Punkt für beide Mannschaften zuviel gewesen. Nachdem es in der ersten Halbzeit so gut wie keine Torraumszenen gegeben hatte, hoffte man schon, das der Aluminiumkracher der Gäste kurz vor der Pause ein Wachmacher ist und die zweite Hälfte anschaulicher wird. Aber denkste…

Auch nach dem Wechsel dümpelte das Geschehen so dahin und beide Defensivabteilungen ließen nichts zu. Nennenswert war dann die 62. Spielminute, als Chakmak, dem ganzen die Krone aufsetzte, als er dem Gegner nach einem Ballverlust, von hinten in die Beine nachtrat. In der Folge verteidigte UT mit Mann und Maus und ließ dann und wann nur mal einen Fernschuß zu, die der Torwart allesamt souverän entschärfte. Nachdem der “Partymongo” Kramer nicht spielte, gab heute Jan Löwner sein Startelfdebut im Gastgebertor.

In der Schlußphase gelang dem Gast vom Ostufer dann doch noch der Siegtreffer, als man sich schon auf ein 0:0 eingerichtet hatte. In der 86. Minute wurde dann zwar noch folgerichtig gewechselt, indem man für den letzten Mann  eine weitere Spitze aufbot. Doch auch diese Notmaßnahme verpuffte.

Süd Kiel - UT Kiel 1:4 eigentlich 5 (0:3)

Oktober 24th, 2011

Überzeugender Auftritt bei Süd

 

Nachdem zuletzt etwas entäuschenden Punkteverlust gegen Intertürk wurden heute zurecht und pflichtgemäß 3 Punkte auswärts eingesackt. Zu Beginn der Partie tat UT sich noch etwas schwer die gut sortierte Abwehr der Gastgeber zu durchbrechen. Einmal mehr irritierte zudem der Spielleiter aus Molfsee alle Akteure auf dem Platz,  mit manchmal zweifelhaften Entscheidungen beiderseits, an die man sich zunächst noch gewöhnen musste. So war es kaum verwunderlich, dass UT mit einem klaren Abseitstor in Führung gehen konnte. Ein guter Paß aus dem Mittelfeld gelang, zu dem natürlich frei stehenden, Jonas, der alleine auf den Kasten zulief und problemlos einnetzte. In der Folge waren die Gäste vom Westring, mit der Führung im Rücken etwas sicherer in Ihren Aktionen. In der 28. Spielminute wurde dann eine schöne Ballstaffete verwertet. Über die linke Außenbahn spielte Ole den Ball flach in die Mitte auf den aufgerückten Sören, dieser legte noch einmal weiter auf Marius Bludau ab, der den Ball aus der zweiten Reihe platziert ins linke Eck setzte. Vor der Halbzeitpause erhöhte dann noch, der auffallend starke Mehrländer, nach Flanke von Rechts, per Kopf auf 0:3 und die Partie war eigentlich schon entschieden. Dieses bestätigte sich heute auch mal nach dem Pausentee, weil UT weiter konzentriert zu Werke ging und nicht in alte Gewohnheiten verfiel. Süd wurde weiter unter Druck gesetzt und das 0:4 lag in der Luft. Trotzdem kam es zum Anschlußtreffer für die Hausherren der Moorteichwiese. Weil Tom der Ball beim Annahmeversuch, aufgrund der Platzverhältnisse, über den Fuß hoppelte. Der Debutant im UT Tor, Jan Löwner, konnte den Treffer dann auch nicht mehr verhindern. Das Aufbäumen der Gastgeber wurde aber jäh erstickt. Denn nur 5 Minuten später, wurde endlich mal wieder ein Freistoß nicht von einer bestimmten Person ausgeführt. Johan Habeck brachte den Ball von der Mittellinie hoch an den Elfmeterpunkt. Den aus dem Rücken kommenden Ball verwandelte Bludau in sehenswerter Weise zum 1:4 Endstand. Ein klarer Treffer zum 1:5 wurde Ole Wendt aberkannt, der somit ( noch ) nicht seinen ersten Treffer der Saison feiern durfte. Letztendlich ggf. ein fairer Ausgleich zum 0:1 Treffer aus Abseitsposition.

Alles in Allem ein extrem erfolgreiches Teutonen - Wochenende mit 6 Punkten und 10:2 Toren. So kann es ruhig weiter gehen…

UT TWEE - Inter Türkspor III 6:1 (2:0)

Oktober 23rd, 2011

UT Twee nahm von Beginn an ordentlich Fahrt auf und legte mit dem heute hochverdienten Sieg einen weiteren Meilenstein der bestehenden Punkteserie. Nach einer schwungvollen Anfangsviertelstunde brachte Jones den Eckball hoch vor den Kasten. Der aus dem Rückraum gestartete Schumi legte sich mit all seiner Erfahrung in den Ball und vollstreckte mit einem sehenswerten und wuchtigen Flugkopfball zur Führung. Ut ließ nicht nach und kam in der Folge auch weiterhin zu Hochkarätern. Der immer anspielbare Johannsen hatte aber heute leider kein Glück und wurde torlos ausgewechselt. Doch es kommen wieder Spiele wo seine Tore wichtig sein werden.

Nach einer knappen halben Stunde vergab, glaube ich, der ebenfalls Glücklose Daniel, doch im Nachsetzen stocherte Kevin de Schepper den Ball über die Linie.Einzig ein ordentlicher Lattenknaller der Gäste wurde in der ersten Hälfte zugelassen und man hoffte auf eine weitere anschauliche zweite Halbzeit.

Und die zahlreichen 200 Zuschauer sollten nicht enttäuscht werden. Okay, okay 150 davon haben bestimmt eher Rugby geschaut…

Nach der Erholungspause ging UT wieder frisch zu Werke und erleichterte den Arbeitstag des Keepers. Carsten oder aber auch besser bekannt als “Flutschi” konnte sich sogar einen Ausflug in den gegnerischen Strafraum erlauben und erhöhte den Zwischenstand souverän vom 11 Meterpunkt zum 3:0. Nur kurz darauf war wieder DE SCHEPPER zur Stelle und erzielte seinen zweiten Treffer zum 4:0. Dann erlaubte sich UT den einzigen Fehler des Tages. Direkt nach dem Wiederanstoß war man nicht konzentriert und der Gegner kam durch einen klassischen Stellungsfehler zum schmeichelhaften Ehrentreffer mit dem zweiten Torschuß nach 70 Minuten.

Unbeirrt lief die Maschinerie weiter und Daniel hatte mit seinem Freistoß sehr viel Pech, als der Ball aus guten 25 Metern nur am Lattenkreuz landete. Auch weitere Chancen wurden nun reihenweise ausgelassen.  Einzig der Gästekeeper war auf dem Posten und parierte teilweise mit schönen Flugeinlagen. Ein weiterer Strafstoß, diesesmal nach einem Handspiel, verhalf Sören zu seinem ersten UT Tor und vergoldete seine sehr gute Manndeckerleistung. Kurz vor Toreschluß wollte es auch noch Metze wissen und erzielte den 6:1 Endstand. Dieser Heimsieg war hochverdient, schade das der anschauliche Fußball den UT heute bot, nicht mit noch mehr Toren belohnt wurde die durchaus drin gewesen wären. Eine sehr gute Vorlage für die Ligamannschaft am morgigen Tag, die hoffentlich ähnlich gegen Süd nachziehen kann.

TSV Schilksee II - UT Twee 1:2 (0:2)

Oktober 2nd, 2011

Auswärtssieg, Auswärtssieg!!!

Nach drei ungeschlagenen Spielen in Folge, ging es für Twee heute zum Auswärtsspiel beim Tabellenfünften Schilksee. Dementsprechend selbstbewusst wurden die ersten Minuten auch angegangen: Der Gast vom Westring war klar feldüberlegen, kombinierte für B-Klassen-Verhältnisse sehr ordentlich aus der Abwehr heraus nach vorne und wurde schnell durch das 1:0 von Matze belohnt. Seltsamerweise gab man dann aber das Heft aus der Hand und Schilksee konnte immer mehr ins Spiel kommen. Dies war allerdings größtenteils äußerst ungefährlich, da das Spiel der Gastgeber hauptsächlich aus langen, hohen Bällen in die Spitze und darauf folgende (schwache) Fernschüsse bestand. Wenn dann doch mal ein Ball aufs Tor kam, war Flutschi auf gewohnt sichere Weise zur Stelle. Um nicht mit einem knappen 1:0 in die Pause gehen zu müssen, fasste sich Metze kurz vor der Halbzeit nochmal ein Herz und konnte mit einer äußerst starken Hereingabe in die Mitte das Hackentor von Doppeltorschützen Matze vorbereiten.

In der zweiten Halbzeit stand UT dann sehr tief in der eigenen Hälfte und ließ den Gegner, in der Hoffnung auf daraus resultierende Konterchancen, das Spiel machen. Die starke Abwehr, um den sehr souverän agierenden Libero Sören, konnte aber jede aufflammende „Gefahr“ des schwachen Gegners bereits im Keim ersticken. Die eigenen Konter, die sich durch die sehr weit aufgerückte gegnerische Abwehr immer wieder ergaben, wurden allerdings auf klägliche Weise vergeben, so dass Coach Ziepi für die nächsten Trainingseinheiten bereits die allseits beliebte Tschechen-Rolle ankündigte.

Doch wie man es bei UT leider gewohnt ist, konnte man trotz aller Ungefährlichkeit der Truppe aus Schilksee wieder nicht zu Null spielen. Dies lag allerdings nicht an einer Unaufmerksamkeit von Twee, sondern einzig und allein am etwas fragwürdig pfeifenden Schiedsrichter: Nach einem gegnerischen Freistoß aus dem Halbfeld wurde Keeper Flutschi im eigenen Fünfmeterraum so hart angegangen, dass er den Ball nicht unter Kontrolle bekam und dieser im Tor landete. Zur Überraschung so ziemlicher aller Spieler auf dem Feld (die Heimmannschaft eingeschlossen), entschied der Unparteiische nicht auf Freistoß UT, sondern auf Tor Schilksee. Trotz einigen Zitterns konnte das 2:1 allerdings über die Zeit gebracht werden.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem heute herausragenden Metze, welcher das Spiel mit zwei Torvorlagen und einem schier unglaublichen Laufpensum prägte, konnten heute 3 Punkte aus Schilksee entführt werden. Nach nun vier ungeschlagenen Spielen mit einer Ausbeute von 8 Punkten, ist der äußerst schlechte Start in die Saison fast vergessen und es kann positiv in die nächsten Wochen geschaut werden.

Wiker SV II - UT Kiel 4:0 ( 2:0 )

September 7th, 2011

       Erneute Enttäuschung und Ratlosigkeit 

 

Nach dem schwachen Auftritt in Schönkirchen und dem eventuellen Punktabzug gegen Comet 2 waren heute Wiedergutmachung und Rehabilitation gefordert. Nach 2 Spielverlegungen musste man bereits um 12:30 Uhr auf dem gefühlten G-Platz der Wiker antreten. UTs B-Platz dagegen wie Wembley. Dennoch wollte man sich auch davon nicht entmutigen lassen und begann sehr engagiert, nahm das Heft in Hand.  Einige gute Gelegenheiten in der Anfangsphase konnten jedoch nicht genutzt werden.  

Dann kam der Wiker SV immer besser ins Spiel und war vor allem durch Standards gefährlich, die UT ein ums andere Mal völlig unnötig zuließ. So fiel dann auch das 1:0 nach einer Ecke. Das 2:0 wenig später quasi eine Kopie des ersten Tores. Erneut schlug der lange Mittelstürmer „Flo“ per Kopf zu. UT verstand es nicht, diesen Stürmer zu doppeln. Die Gelben verloren unterdessen völlig den Faden. Mangelhaftes Abwehrverhalten und Kopfballspiel, zudem schlechtes Stellungsspiel und Spielaufbau. Fehlpassfestival im Mittelfeld, abgemeldete Außenspieler, Ideenlosigkeit, fehlender Zug zum Tor, schlicht Harmlosigkeit vor dem Tor. Oder: „gefährlich wie ein Gummimesser“! Halbzeit: 2:0. Verdient. 

In der Halbzeit wackelten die Wände in UTs Kabine. Eine lautstarke, wütende Ansprache wie man sie lange nicht gehört hatte und die sich gewaschen hatte. Wer nun jedoch hoffte, die Gelben würden in Hälfte zwei aufwachen, der wurde bitter enttäuscht. Kurzes Aufbäumen ohne Zwingendes, dann wieder das alte Bild. Mit dem 3:0 in der ca. 60.Min war das Spiel entschieden. Erneut eine Standardsituation, direkt verwandelter Freistoss durch die Mauer. Glück hier noch, dass der Schiri den Tatort außerhalb des 16ers verlegte und zudem nicht die rote Karte für eine Notbremse zog. Dann noch das 4:0 durch einen schönen Konter und nach herrlicher Direktabnahme.  

Das wars. UT muss sich ganz schnell was einfallen lassen um wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Bis dahin sollte der Patient sich warm anziehen und kleine Brötchen backen. Ganz kleine.