TSV Klausdorf II - UT TWEE 3:1 (0:0)
Montag, Oktober 31st, 2011Fußballgott ist kein Kieler!!!
UT TWEE startete unbekümmert in die Partie. Auch der Tabellenunterschied flößte den Gästen keinen Respekt ein und man spielte munter nach vorne. Allerdings erwischte Klausdorf zunächst einen besseren Start, als der Ball nach einer Ecke in den 5 Meterraum segelte und “Flutschi” mit einer Blitzreaktion, ein Debakel verhinderte. Völlig unbeeindruckt legte nun UT nach. In der 3. Spielminute ging erneut ein Raunen und Tröten durch die Anhänger der Gäste, als der importierte Ostberliner, Damian das Spielgerät an den Pfosten setzte. Von den Zuschauern, allen voran, Dauertröter Dodo, wurden die Gäste immer wieder nach vorne GEPEITSCHT und das Spiel kippte immer mehr zu Gunsten der Gäste. Doch auch die Gastgeber hatten einen sicheren Rückhalt im Kasten stehen, so dass mehrere Chancen in nicht zählbares umgemünzt werden konnten. Mit einem 0:0 ging es in die Pause und man war entschlossen mindesten einen Treffer zu erzielen. Dieses sah zunächst auch ganz gut aus, denn ungewohnt für UT Mannschaften, agierte man unverändert in Hälfte Zwei weiter. Die Klausdorfer, nun immer mehr von der Überlegenheit der Gäste und der Lautstärke der Schlachtenbummler, die sogar nach einer weiteren guten Chance das UT Lied anstimmten, völlig genervt. Um die 60. Minute herum erschallten dann alle Hörner von UT in voller Lautstärke. Spätestens jetzt war klar, das die Immobilienpreise rund um den Sportplatz herum, ins Bodenlose zu sinken drohen. Nach einer Attacke im Strafraum hieß es Strafstoß. Nach kurzem Hin und Her fasste sich “Smoer” ein Herz und versiebte diese lukrative Gelegenheit. Doch nur Minuten später, prophezeite “Das Orakel” Mehrli Mehrländer: “Keine Sorge Jungs, den schenken wir heute noch einen ein.”
Gesagt…getan. Nach schönem Anspiel in den Strafraum erzielte Damian das hochverdiente 0:1. Jetzt brachen alle Dämme!!!! Damian auf dem Weg zur Außenlinie und eine sich mit ihm bildende Menschentraube aus 20 Leuten feierten diesen Treffer lautstark, wie sie die Kreisklasse B noch nie gesehen hat.
So werden Heldenlieder geschrieben…wenn jetzt Schluß gewesen wäre…
Doch es sollte anders kommen. Ein seltener Angriff der Klausdorfer, wurde von “Smoer” im 16er Regelkonform gestoppt. Doch der Schiri sah dieses anders und brachte die Gastgeber mit einem Strafstoß zurück ins Spiel. Nun hieß es 1:1 und “Smoer” wurde somit zum tragischen Helden.
Es kam allerdings noch schlimmer. Eine hohe Hereingabe von rechts, ein Kopfballduell und der Ball senkte sich, unhaltbar vom Kopf einer unserer Verteidiger, ins lange Eck. Jetzt war die Luft raus! Zwar mobilisierte man noch einmal alle Kräfte, doch ein weiterer Elfmeter bedeutete den Todesstoß.
UT Hatte an diesem Tag (fast) Alles. Guten Fußball, super Stimmung auf den Rängen, einen Helden und einen tragischen Helden. ja sogar das Ergebnis mit 0:4 Tröten steht in der UT Statistik. Doch der Fußballgott fühlte sich wohl in seiner dörflichen Ruhe gestört und überschüttete Klausdorf mit allem Glück was man so pro Saison haben kann.
Auf ein Neues im Rückspiel in der “Festung Westring” mit noch mehr Tröten